Vier Typen und eine Leidenschaft

Es gibt die unterschiedlichsten Typen von Menschen, die dem Charme alter Autos erliegen. Stephan Lehnen, der Präsident des Deutschen Oldtimer Clubs, kennt die Community.

Mit über 32.000 Mitgliedern ist der Deutsche Oldtimer Club eine der größten markenunabhängigen Oldtimer-Gemeinschaften Deutschlands. Seit 2010 steht der Club seinen Mitgliedern mit Einkaufsvorteilen, Empfehlungen und individueller Hilfestellung zur Seite und engagiert sich darüber hinaus im Bereich der Verkehrssicherheit.

„Aber in erster Linie geht es um den Menschen“, erzählt Stephan Lehnen. Sie alle teilen eine gemeinsame Leidenschaft, die mit Worten kaum zu beschreiben ist. Denn Oldtimerbesitzer sind nicht gleich Oldtimerbesitzer. „Es gibt die unterschiedlichsten Typen von Menschen, die dem Charme alter Autos gleichermaßen erliegen“, meint Lehnen.

„Der Klassiker“ sei jener, der sich mit dem Auto einen Jugendtraum erfüllt, sei es aus wehmütigen Kindheitserinnerungen oder Jugendsehnsucht. Dann gibt es jene Menschen, die sich ein baujahrgleiches Fahrzeug zulegen, um als „gleichaltrige Gefährten“ über die Straße zu fegen. Ein besonders engagierter Oldie-Typ ist laut Lehnen „der Schrauber“. Er verbringt seine Freizeit am liebsten in der Werkstatt und scheut dabei auch die ölverschmierten Hände nicht. „Und es gibt „den Liebhaber“, der das klassische Automobil als Investition sieht.”

Der Deutsche Oldtimer Club steht allen Typen gleichermaßen offen. Und vielleicht macht gerade das den Reiz aus, beim Club zu sein.